„Partnerschaftlich Kirche sein“:
Unter diesem Motto begeht der Frauenbund den Tag der Diakonin am 29. April in Ulm.
Und macht damit deutlich: Es ist an der Zeit, Frauen endlich zur Diakoninnen zu weihen.
Und macht damit deutlich: Es ist an der Zeit, Frauen endlich zur Diakoninnen zu weihen.
Bislang bewegt sich nichts in Sachen Diakonat der Frau. So kommt es, dass Dokumente, die 40 Jahre alt sind, heute noch hochaktuell klingen. Zum Beispiel ein Text der Würzburger Synode, die von 1971-1976 tagte, mit dem Ziel, die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils für Deutschland umzusetzen. Die Synode richtete damals ein Votum nach Rom und bat den Papst, „die Frage des Diakonats der Frau entsprechend den heutigen theologischen Erkenntnissen zu prüfen und angesichts der gegenwärtigen pastoralen Situation womöglich Frauen zur Diakonatsweihe zuzulassen. Eine Antwort auf dieses Schreiben bleibt der Vatikan bis heute schuldig. Nichts scheint sich zu bewegen. Oder doch? Um das Anliegen voranzutreiben, rief der Frauenbund 1998 den 29. April, das Fest der Heiligen Katharina von Siena,
zum "Tag der Diakonin ". Mit Gebeten, Gottesdiensten, Gesprächen bringen Frauen seitdem ihren Wunsch nach mehr Anerkennung in der Kirche jährlich neu ins Bewusstsein. Für den diesjährigen "Tag der Diakonin" laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Anliegen bekommt einen neuen Schwung: Zum ersten Mal richtet der Frauenbund eine bundesweite Veranstaltung dazu aus. Und noch mehr: Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat sich hinter das Anliegen gestellt und feiert mit. Mit seinem Votum für das Diakonat der Frau hebt das ZdK das Thema auch auf die Agenda des innerkirchlichen Dialogprozesses. Diesen hatte die Deutsche Bischofskonferenz im vergangenen Jahr begonnen, als Reaktion auf die Missbrauchsskandale in der Kirche. In Gesprächsrunde mit den Gläubigen geht es dabei um mögliche Reformen. Doch über die Möglichkeit, dass Diakonat für Frauen zu öffnen, scheinen die Bischöfe nicht diskutieren zu wollen. Sie sehen in dem Thema "in erhebliche Belastung für den innerkirchlichen Dialog", ließen sie ausrichten.
zum "Tag der Diakonin ". Mit Gebeten, Gottesdiensten, Gesprächen bringen Frauen seitdem ihren Wunsch nach mehr Anerkennung in der Kirche jährlich neu ins Bewusstsein. Für den diesjährigen "Tag der Diakonin" laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Anliegen bekommt einen neuen Schwung: Zum ersten Mal richtet der Frauenbund eine bundesweite Veranstaltung dazu aus. Und noch mehr: Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat sich hinter das Anliegen gestellt und feiert mit. Mit seinem Votum für das Diakonat der Frau hebt das ZdK das Thema auch auf die Agenda des innerkirchlichen Dialogprozesses. Diesen hatte die Deutsche Bischofskonferenz im vergangenen Jahr begonnen, als Reaktion auf die Missbrauchsskandale in der Kirche. In Gesprächsrunde mit den Gläubigen geht es dabei um mögliche Reformen. Doch über die Möglichkeit, dass Diakonat für Frauen zu öffnen, scheinen die Bischöfe nicht diskutieren zu wollen. Sie sehen in dem Thema "in erhebliche Belastung für den innerkirchlichen Dialog", ließen sie ausrichten.
weitere Informationen finden sie unter: http://www.diakonat.de/