Unicef: Arbeitslosigkeit wirkt sich negativ auf Kinder aus
Die Arbeitslosigkeit von Eltern wirkt sich auch negativ auf das Wohlbefinden und die Entwicklung
der Kinder aus. Das geht aus dem „Unicef-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland"
hervor. Die Lebenssituation der Eltern bedrängt die Kinder demnach sowohl in ihrem Selbstwertgefühl
als auch in ihrer Bildung. Selbst eine gute Förderung in Kindertagesstätten und
Schulen könne „Defizite aufgrund mangelnder Teilhabe der Eltern nur begrenzt ausgleichen",
heißt es in der Studie. Dem Bericht zufolge ist das Wohlbefinden von Kindern in Städten tendenziell
schlechter als auf dem Land. Die Unterschiede zwischen den Kommunen seien teilweise
größer als unter einzelnen OECD-Staaten. Besonders lebenswert seien die Verhältnisse
in den vier südwestdeutschen Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und im
Saarland. Demgegenüber liegen Berlin, Sachsen-Anhalt und Bremen beim materiellen Wohlbefinden,
bei der Bildung und auch bei den Beziehungen zur Familie und zu Gleichaltrigen im
unteren Drittel. Untersucht wurden in der Studie die materielle Situation, Gesundheit und Sicherheit,
Verhalten und Risiken, Bildung und Ausbildung, Beziehungen zu Familie und Gleichaltrigen
sowie das subjektive Wohlbefinden. Dazu hat die von Unicef beauftragte Humboldt-
Universität in Berlin Befragungen von Organisationen wie „pro Kids" ebenso wie Daten des
Statistischen Bundesamts ausgewertet. Weitere Infos zur Studie und den ausführlichen Bericht
finden Sie unter: www.unicef.de/presse/2on/unicef-bericht-kinder-in-deutschla
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